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 Saugroboter Vergleich 2017

Die besten Staubsaugerroboter im Überblick.

 

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Bewertung
Abmessungen 28,5x28,5x7 cm 31x31x5,7 cm Ø 33 cm 33x33x8 cm Ø 35 cm
Gewicht 1,8 Kg 3 Kg 1,7 Kg 2,5 Kg 2,7 Kg
Bedienung Manuell Fernbedienung Fernbedienung Fernbedienung Fernbedienung
Wischfunktion
Lautstärke 50 dB 60 dB 58 dB 65 dB 55 dB
Leistung 17 Watt 15 Watt - - 20 Watt
Laufleistung 60 Minuten 110 Minuten 130 Minuten 90 Minuten -
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Saugroboter Kaufberatung

Das Wichtigste in Kürze

Saugroboter können den Boden vollautomatisch von Staub und Verschmutzung reinigen und sind daher eine praktische Ergänzung um die Hausarbeit zu erleichtern.
Um Unfälle zu vermeiden sind Staubsauger Roboter mit Sensoren ausgestattet, welche Hindernisse oder Abgründe erkennen und dem Roboter helfen sich zu orientieren.
Die meisten Saugroboter sind mit einer Ladestation ausgestattet. Zu dieser fahren sie automatisch zurück wenn ihr Akku schwach wird und laden sich selbstständig wieder auf.

Wäre es nicht schön, einen Roboter zu haben, der die Hausarbeit macht?

Kennen Sie das Märchen von den Heinzelmännchen? Die aus dem Rheinland stammende Legende handelt von kleinen hilfreichen Gesellen, den Heinzelmännchen, die des Nachts heimlich bei den Menschen vorbeikommen und lästige Haushaltspflichten erledigen. Als die guten Geister bei ihrer Arbeit beobachtet werden, verschwinden sie auf Nimmerwiedersehen. Bis in die 1990er Jahre müssen die Menschen nun selbst putzen – bis schließlich die saugenden Roboter erfunden werden.

Seit den Anfangsmodellen sind die Serviceroboter ständig optimiert worden, und mittlerweile ersetzen sie die Heinzelmännchen wirklich gut. Einen automatischen Helfer im Haus zu haben, der sich selbstständig durch die Räume bewegt und dabei Staub und Schmutz aufsaugt, ist eine fantastische Erfindung und eine enorme Entlastung. Nicht nur wenn Sie berufstätig sind und wenig Zeit haben, lohnt sich die Anschaffung. Auch für ältere Familienmitglieder und Menschen mit körperlichen Einschränkungen ist es einfacher, einen Roboter auf den Hausstaub anzusetzen, als sich mit einem klassischen Bodenstaubsauger herumzuplagen.

 

Die meisten Staubsauger-Roboter schauen ein wenig wie UFOS aus oder erinnern an große runde Insekten. Die agilen flachen Zylinder überwinden Türschwellen, erkennen, auf welchem Bodenbelag sie sich gerade befinden und passen das Saugprogramm automatisch an. Sie wandern über Teppiche, Fliesen und Parkett und saugen auf, was dort nicht hingehört. Angetrieben von einem Akku, bewegen sie sich nach programmiertem Muster und orientieren sich mit Hilfe von Sensoren im Raum. Ausgereifte Modelle erkennen dabei nicht nur, wenn ihr Akku aufgeladen werden muss, und bewegen sich dann selbstständig zur Ladestation, sondern können sich auch merken, wo sie zu Saugen aufgehört haben. Dort setzen sie dann nach Beendigung des Ladevorgangs wieder an.

Viele bekannten Hersteller haben heute saugende Roboter im Programm: iRobot, Ecovacs, Vorwerk, Dyson und Samsung sind nur einige von ihnen. Damit Sie sich im Dschungel der Saugroboterangebote besser zurechtfinden, haben wir in diesem Ratgeber Infos, Tipps und Kaufkriterien für Sie zusammengetragen.

Wie funktioniert ein Saugroboter?

Lästiges Staubsaugen einem Roboter zu überlassen ist eine geniale Idee, aber wie bewegt sich der Staubsaugerroboter durch den Raum ohne anzuecken? Warum fällt er nicht die Treppe hinunter? Das Zauberwort lautet: „Sensoren“; sie machen dieses Wunder der Technik möglich.

Bei den ersten Servicerobotern sorgte eine einfache Federmechanik dafür, dass der Sauger sich drehte, wenn er gegen ein Hindernis lief. Heute kontrollieren raffinierte elektronische Sensoren Orientierung und Navigation. Mit Ultraschall, Infrarot- oder Lasertechnik werden Barrieren identifiziert und umfahren. Ähnlich wie bei den Fledermäusen werden Hindernisse und Distanzen durch Reflexionen erkannt. Spezielle Absturzsensoren erkennen Treppen und Abgründe, sodass rechtzeitig gebremst und abgedreht werden kann. Bei einigen Staubsaugerrobotern (Samsung, Dyson) ist zur Orientierung zusätzlich eine Kamera integriert. Visuelle Informationen werden mit den Daten der Infrarotsensoren kombiniert und der Roboter optimiert so seinen Saugvorgang.

Mit sogenannten virtuellen Leuchttürmen kann das Gerät in eine bestimmte Richtung gelenkt werden. Diese kleinen mobilen Einheiten funktionieren wie Lichtschranken, sind bei manchen Modellen im Lieferumfang enthalten und ermöglichen auch die Errichtung von Sperrzonen (Virtual Wall). Trifft der Robotersauger auf eine Lichtschranke, dreht er ab. Schmutzsensoren können starke Verunreinigungen erkennen, ein elektronisches „Gedächtnis“ speichert, wo schon gesaugt wurde. Wieder andere Sensoren registrieren, wenn der Akku nicht mehr viel Ladekapazität hat und der Staubsaugerroboter fährt zur Ladestation.

 

Navigationssysteme

Wenn „von Hand“ geputzt wird, hat jeder so sein System: Ob Sie in einer Ecke anfangen, sich von Wand zu Wand vorarbeiten oder von der Mitte nach außen putzen – Sie werden immer darauf achten, dass der komplette Boden gereinigt wird. Beim Roboter stellt ein Navigationssystem sicher, dass überall gleichmäßig gesaugt wird. Bei der Mäanderstrategie ist der Saugautomat darauf programmiert, parallele Bahnen abzufahren. Nach jedem Hindernis wird die Fahrtrichtung geändert und es wird erneut versucht, eine lange gerade Strecke zurückzulegen. Diese Technik ist ideal für Räume mit größeren Freiflächen. In möblierten Zimmern sind oft Roboter effektiver, die nach dem Amöbenprinzip arbeiten. Der Ausweichwinkel bei Hindernissen wird hier nach einem mathematischen Zufallsprinzip berechnet. Soll eine bestimmte Stelle besonders gründlich gereinigt werden, wandert das Gerät von einem Startpunkt spiralförmig nach außen und saugt so eine Kreisfläche ab. Eine wichtige Strategie ist auch die Wandverfolgung, wo möglichst an den Wänden entlang navigiert wird. Hochwertige Saugroboter kombinieren mehrere Strategien, um alle Stellen zu erwischen.

Reinigungsvorgang

Wie bei einem Teppichreiniger rotieren beim Staubsaugerroboter verschiedene Bürsten und transportieren Schmutz und Staub über den Saugtrichter in den Auffangbehälter. Seitliche Bürsten kümmern sich um Ränder und Kanten, an der Unterseite sind hierzu gegenläufig rotierende Walzen angebracht. Qualitativ hochwertige Roboter arbeiten mit HEPA Feinstaubfiltern (=High Efficiency Particulate Airfilter), die auch Milben, Sporen, Pollen und Bakterien aus der Luft filtern können. Viele Hersteller haben innovative Bürsten entwickelt, die noch mehr Staub aufnehmen. Am Rand des Vorwerk Kobold VR200 ist beispielsweise eine Rundbürste mit Gummilamellen und Borstenstreifen angebracht, die bis zu 30 Mal in der Sekunde rotiert. Bei Saugrobotern mit Wischfunktion bewegen sich Walzen mit Mikrofaserbeschichtung, die regelmäßig mit Wasser aus einem entsprechenden Tank angefeuchtet werden. Entweder ersetzt er Tank das Staubreservoir, dann kann entweder gesaugt oder gewischt werden, weil umgebaut werden muss - oder es existieren separate Behälter und beide Funktionen sind parallel möglich.

Vor- und Nachteile eines Saugroboters

Staub gibt es im saubersten Haushalt: Rund 6,2 Milligramm pro Quadratmeter täglich sind der Durchschnitt, große Familien mit Haustieren bringen es auf deutlich mehr. Neben Faserresten und Staubpartikeln gehören abgestorbene Hautzellen, Schuppen und Pilzsporen zu den alltäglichen Verunreinigungen - oder eben Tierhaare. Ein Paradies für Bakterien, Milben und Schimmelpilze – und eine wahrhafte Hölle für Allergiker. Es gibt also viel Arbeit, denn Abhilfe schafft nur häufiges Reinigen.
Die persönliche Zeit- und Energieersparnis ist der Hauptpluspunkt, den ein vollautomatischer Sauger im Vergleich mit "normalen" Bodenstaubsaugern für sich verbuchen kann. Ihr Roboter ist mehrmals täglich einsatzbereit und Sie müssen gar nicht anwesend sein, wenn Ihr Boden vollautomatisch und programmgetreu gesaugt wird. Sie gewinnen wertvolle Lebenszeit, können sich interessanten, wichtigen Dingen widmen. Rückenschonend und besonders für Senioren weniger kräftezehrend, ist der automatische Haushaltshelfer ein echter Gewinn.
Ein paar Einschränkungen gibt es natürlich auch: Bei Teppichen mit mehr als 3 cm Flor stoßen auch hochwertige Saugroboter noch an ihre Grenzen. Besonders bei großen Flächen reicht die Akkukapazität, die meist bei maximal 120 Minuten liegt, nicht für den gesamten Boden aus. Wählen Sie ein qualitativ hochwertiges Modell, das in Saugroboter Tests gut abgeschnitten hat und über eine möglichst lange Akkulaufzeit verfügt. Vor der Anwendung Ihres Saugroboters müssen alle Kabel auf den Fußböden von Hand entfernt werden, um Funktionsstörungen und Schäden durch heruntergezogene Elektrogeräte zu vermeiden.

Hier noch einmal die Vor- und Nachteile auf einen Blick:

Vorteile

• Zeit- und Kraftersparnis
• Automatischer vorprogrammierbarer Betrieb
• Smartphoneapp (modellabhängig)
• umweltfreundlich, beutellos
• Geeignet für Allergiker/Tierhaare (modellabhängig)
• Lädt Akku selbstständig auf
• Effektiv bei fast allen Bodenbelägen, besonders glatten Böden

Nachteile

• hoher Anschaffungspreis
• Weniger optimal für sehr kleine, verwinkelte Räume
• nicht geeignet für hochflorige Teppiche (höher als 3 cm) oder Teppichfransen

Anwendungsbereiche für Saugroboter

Roboter sind auf beinahe allen Bodenbelägen einsetzbar. Hartböden wie Fliesen, Parkett und Laminat werden besonders gut und gründlich gereinigt. Haben Sie vorwiegend solche Bodenflächen, empfiehlt sich unter Umständen ein Sauger mit Wischfunktion, der Ihren Boden auch gleich feucht reinigt und Flecken beseitigt. Kurz- bis mittelflorige Teppiche und Teppichböden sind ebenfalls kein Problem für gute Geräte, lediglich Hochflor à la Flokati ist nicht das geeignete Einsatzgebiet für den Automatiksauger – aber seien wir ehrlich: Auch die meisten normalen Staubsauger haben hier immense Schwierigkeiten.
Besonders leicht zu reinigen sind große rechteckige Flächen.

Je mehr Möbel oder andere Hindernisse im Weg stehen und je mehr Winkel und Ecken sich im Raum befinden, desto mehr sind die Sensoren des Roboters gefordert. Sie brauchen zwar nicht zu befürchten, dass Ihr Saugroboter eine Treppe hinunterfällt, aber Stufen hinauf oder herab steigen kann der Roboter auch nicht. Bei mehreren Etagen muss das Gerät entweder getragen werden oder Sie schaffen mehrere Exemplare an – am besten für jedes Stockwerk eine eigene Basisstation mit Staubsauger. Hier unterscheidet sich ein Roboter nicht von manuellen Saugern. Türschwellen, Leisten oder leichte Niveauunterschiede zwischen Zimmern bewältigen Saugroboter aber problemlos. Die Spitzenreiter im Saugroboter Test umfahren Hindernisse souverän und ohne anzuecken. Mithilfe virtueller Wände können Sie außerdem die Bereiche definieren, die Ihr Roboter reinigen soll.

Feuchträume sollten nicht mit einem reinen Staubsauger-Roboter gereinigt werden, hier empfiehlt sich der Einsatz eines Wischroboters wie Moneual ME685 oder iRobot Scooba.
Staubsauger-Roboter können im Schnitt bis zu 80 qm am Stück reinigen. Eine Ladestation ist meist im Lieferumfang enthalten. Vorausgesetzt, Sie wählen ein Gerät, das selbstständig zur Ladestation zurückkehrt, sind auch größere Flächen auf ein und derselben Etage kein Problem - auch wenn Sie nicht zu Hause sind.

Übrigens: Es gibt Modelle wie den Ecovacs Deebot D45 oder Kärcher, die so autonom arbeiten, dass sie den aufgesaugten Schmutz selbsttätig in der Ladestation entsorgen.

Wartung und Pflege des Saugroboters

Staubsauger-Roboter sind pflegeleicht und ihre Wartung ist eigentlich ganz einfach. Es müssen keine Staubbeutel angeschafft und gewechselt werden, da Roboter beutellos arbeiten, die Auffangbehälter werden zum Leeren komplett herausgenommen. Aber wie jedes Elektrowerkzeug benötigt auch ein Staubsaugroboter regelmäßige Reinigung - nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch, um eine kontinuierlich gute Saugleistung zu gewährleisten.
Zur alltäglichen Wartung gehören die Entleerung und das anschließende Auswaschen des Auffangbehälters. Bei Saugern mit Wischfunktion werden auch Mikrofaserpads oder Wischtuch regelmäßig ausgewaschen.

Einmal monatlich sollten Auffangbehälter, Filter, Saugbürsten und Sensoren gründlich gereinigt werden, die entsprechenden Utensilien werden mitgeliefert. HEPA Filter müssen ebenfalls regelmäßig abgewaschen werden. Halbjährlich empfiehlt sich eine intensive Reinigung aller Teile. Auch die Räder sollten dann ausgebaut und gründlich von Haaren und Fusseln befreit werden.
Walzenbürsten sind in der Regel gut zugänglich; in der Anleitung ist beschrieben, wie die Bürsten zur Reinigung herausgenommen werden. Gummiwalzen sind praktisch wartungsfrei, gelegentlich muss eine feine Staubschicht beseitigt werden. In Bürstenwalzen wickeln sich gerne längere Haare auf. Mit einer kleinen Schere können Haare behutsam von der Bürste entfernt werden. Blockieren die Räder, weil sich lange Haare oder Tierhaare zwischen Bürsten und Rädern verfangen haben, ist es Zeit für eine Generalreinigung.

Filter, Bürsten und Wischzubehör bei Saugrobotern mit Wischfunktion sind im Prinzip Verschleißteile und müssen gelegentlich gewechselt werden. Viele Markenhersteller bieten einen professionellen Wartungsservice an: Das Saugergehäuse und die einzelnen Komponenten werden geprüft und die einzelnen Teile per Hochdruckreiniger gereinigt. Bei dieser Gelegenheit werden dann auch Haupt- und Seitenbürsten sowie die Filter gewechselt. Wir meinen, dies lohnt sich - so haben Sie lange etwas von Ihrem hilfreichen Roboter. Muss ein Akku getauscht werden, wenden Sie sich am besten an den Kundendienst. Moderne Lithium-Ionen-Akkus haben eine längere Lebensdauer als die Batterien preiswerter Modelle.

Kaufkriterien

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei der Auswahl Ihres neuen Staubsaugroboters. Damit Sie das für Sie optimale Modell finden, das auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist, haben wir einige Auswahlkriterien gesammelt. Vielleicht helfen Ihnen unsere Ideen ja beim Erstellen einer mentalen Liste mit allen Punkten, die Ihnen persönlich wichtig sind.

Größe des Staubbehälters

Viel Spielraum gibt es beim Volumen des Staubbehälters nicht, da der Durchmesser von Staubsaugerrobotern meist bei etwa 30 cm liegt. Nur wenige Modelle können ihren Auffangbehälter selbstständig an der Ladestation leeren (Ecovacs Deebot D76). Suchen Sie ein Modell mit einem möglichst geräumigen Reservoir aus, damit ein Maximum an Staub und Schmutz aufgenommen werden kann. Wenn Sie große Räume haben, die Sie in Abwesenheit saugen lassen möchten, ist ein Roboterstaubsauger wie der Deebot D76 ja vielleicht eine Option.

Höhe des Staubsauger Roboters

Die meisten Roboter sind etwa 7 cm hoch. Messen Sie nach, wie flach Ihr neues Gerät sein muss, um perfekt unter Ihre Möbel zu passen. Wenn Sie tief liegende Kommoden oder Sessel besitzen, ist es ratsam, einen besonders flachen Sauger anzuschaffen. Der Ecovacs Deebot D45 ist beispielsweise nur 5,7 cm hoch und ist auch für Haushalte mit haarenden Haustieren geeignet.

Gewicht

Besonders für Senioren ist ein Staubsauger mit geringem Gewicht ideal. Viele Modelle wiegen um die 4 Kilogramm. Der Robotersauger Ecovacs D45 bringt es hingegen nur auf etwa 2,2 kg. Außerdem kann das Gerät per Fernsteuerung betrieben werden und kehrt selbstständig zur Ladestation zurück.

Form

Polygonale Formen oder Modelle im D-Design haben gegenüber manchen runden Modellen den Vorteil, dass sie hervorragend in Ecken saugen können.

Navigationssystem des Saugroboters

Je empfindlicher Ihre Möbel, desto ausgereifter sollte auch das Navigationssystem Ihres Roboters sein. Innovative, teure Staubsauger Roboter sind enorm präzise und Sie können die Reinigungsfläche vorab exakt programmieren. Viele Sieger im Saugroboter Test sind in der Lage, Ecken, Türschwellen und Möbelstücke zu erkennen und ihnen ohne Berührung auszuweichen. Informieren Sie sich über Anzahl und Qualität der Sensoren, die Navigationsmuster und Saugprogramme.

Reinigungsfunktionen

Ein Saugroboter mit Wischfunktion ist besonders sinnvoll, wenn Sie vornehmlich Hartböden saugen möchten. Besonders praktisch ist ein Modell mit integriertem Wassertank, wie zum Beispiel der Moneual ME770 (knapp 500 Euro) oder Ecovacs Deebot DM85 (unter 300 Euro). Diese Kombigeräte können ohne Tankumbau sowohl separat als auch parallel saugen und wischen.

Größe Ihrer Räume und Akkukapazität

Manche Roboter Modelle sind speziell für kleine Räume konzipiert, andere eignen sich eher für große Zimmer. Achten Sie auf die angegebene Fläche, die Ihr Lieblingsmodell mit einer Akkuladung saugen kann. Ein guter Durchschnittswert sind 80 qm. Praktisch ist, wenn Ihr Saugroboter selbstständig zur Ladestation zurückfährt, sobald sich der Akku leert. Der Vorwerk Kobold VR200 punktet mit einem Akku, der sagenhafte vier Stunden hält. Durch die eckige Vorderseite hat der Roboter außerdem eine optimale Reichweite. Eine kleine Seitenbürste sorgt für gründliche Reinigung von Kanten und Ecken.

Ausstattung und Lieferumfang

Ausstattung und Lieferumfang können stark variieren. Das mitgelieferte Zubehör sollte auf jeden Fall eine Ladestation plus mit beinhalten; schöne Extras sind Ersatzfilter, HEPA Filter, Pollenfilter, zusätzliche Bürsten oder virtuelle Wände.

Funktionen

Überlegen Sie, welchen Funktionen Sie unbedingt benötigen und auf welche Sie verzichten können – danach richtet sich (auch) der Preis.

- Wischfunktion
- Tierhaare
- SUV-Funktion für höhere Türschwellen
- Selbstständiges Aufladen
- Automatisches Intensivprogramm bei starken Verschmutzungen
- Fernbedienung
- Übersichtliches Menü, LCD Display, Fernbedienung
- Timerfunktion/Programmierbarkeit/Wochenprogramm
- Smartphone-App

Eine Vielzahl an Funktionen einschließlich Smartphoneapp bietet zum Beispiel der iRobot Roomba 960. Roomba orientiert sich mit innovativer iAdapt-Technik, mit der sich der Sauger ein Bild seiner Umgebung „merkt“ und nach jeder Unterbrechung (wie Aufladen) genau an der gleichen Stelle weitersaugt.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Oft sind sehr günstige Modelle nicht die besten und Sie müssen einige Einschränkungen in Kauf nehmen. Mit Modellen, die in einem Saugroboter Test auf den ersten Plätzen gelandet sind, machen Sie hingegen sicher nichts falsch. Schauen Sie gezielt nach Schnäppchenangeboten und Preisreduktionen - bereits ab 200 Euro gibt es hervorragende Geräte.

Ecovax Deebot Slim ist ein Modell, das auch als Tierhaarsaugroboter gut abschneidet und sogar für weniger als 200 Euro auf dem Markt ist. Ecovax Deebot 82 für etwa 250 Euro ist ein guter Allrounder mit 150 Minuten Akkukaufzeit, großem Auffangbehälter, Absturzsensoren, 5 Reinigungsmodi und Fernbedienung. iRobot Roomba 782 mit patentierten Sensoren, sehr guter Saugleistung und vielen Funktionen ist für etwa 450 Euro zu haben; im Lieferumfang sind neben Ladestation und Kabel auch ein Virtual Wall und Reinigungswerkzeuge enthalten. Testsieger Vorwerk Kobold VR 200 kostet zwischen 700 und 800 Euro, die Anschaffungskosten für den Dyson 360 Eye mit 360-Grad-Kamera liegen dann allerdings im vierstelligen Bereich mit knapp 1400 Euro. Das Modell iRobot Roomba 886 bietet mit knapp 700 Euro ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Perfekte Saugleistung, leichte Bedienbarkeit, iAdapt-Funktion, Schmutzerkennung, Tierhaarsauger für alle Bodenbeläge.

 

FAQs:

-Sind Saugroboter für Tierhaare geeignet?

Nicht jeder Saugroboter ist gleich gut im Kampf gegen Tierhaare. Wenn Sie Haustiere besitzen, sollten Sie ein Modell wählen, das vom Hersteller speziell für dieses Einsatzgebiet entwickelt wurde. Ein Saugroboter mit großem Saugbehälter ist praktisch, ratsam ist auch ein HEPA-Filtersystem. Ein Tierhaarsauger verfügt über seitliche Bürsten, um Hunde- und Katzenhaare auch aus den Ecken entfernen zu können. Lamellenbürsten eignen sich besser zum Beseitigen von Tierhaaren als Kombibürsten, in deren Borsten sich die Tierhaare eher verfangen. Je flacher Ihr Sauger, desto besser kommt er unter Möbel – auch dort setzen sich die Haare Ihrer vierbeinigen Lieblinge gerne ab. Geräte wie der iRobot Roomba 871, 886 oder auch der leichte ultraflache Ecovax Deebot Slim sind unter anderem effektiv im Wegsaugen von Tierhaaren.

-Wie laut ist ein Saugroboter?

Bei gängigen Modellen bewegt sich die Geräuschentwicklung, als Schalldruckpegel bezeichnet, zwischen 50 bis 80 dB. Zur Orientierung: Ein Fernsehgerät mit Zimmerlautstärke hat etwa einen Schalldruckpegel von 60 dB. Gehörschäden beim Menschen gibt es bei dauerhafter Beschallung mit 85 dB und mehr.

-Können Saugroboter Türschwellen überwinden?

Ja - welche Schwellenhöhe ein Roboter bewältigen kann, hängt allerdings vom Modell ab. Besonders preiswerte Exemplare sind mit Höhenunterschieden schnell überfordert und machen bereits bei 1 cm schlapp. Roboter mit sogenannter SUV-Funktion können auch höhere Türschwellen bis 2 oder 2,5 cm überwinden. Sie haben eine Spezialfederung; das Gerät fährt bis an die Schwelle, zieht sich nach oben und kommt so in den nächsten Raum. Beispiele sind Deebot D79, 83 oder DM 85 (bis zu 2,5 cm) sowie Botvac D75, 85 oder Vorwerk Kobold VR 200 (2 cm).

-Kann ein Saugroboter auch Teppichboden reinigen?

Alle Teppiche bis etwa 3 cm Höhe schafft ein hochwertiger Staubsaugerroboter spielend. Bei höherem Flor stoßen Roboter aber an ihre Grenzen. Qualitativ hochwertige Modelle haben Sensoren, die die Faserlängen von Teppichen erkennen können und die Saugprogramme entsprechend anpassen.

-Wie erkennt der Saugroboter Treppen und ähnliche Abgründe?

Mithilfe spezieller sogenannter Absturzsensoren „erkennt“ der Saugroboter Abgründe und Abwärtsstufen. Er bremst ab, ein Ausweichprogramm läuft ab und der Sauger dreht ab. Treppen überwinden kann ein Saugroboter nicht.

Fazit

Unbestrittener Vorteil beim Onlineshopping ist nicht nur die riesige Auswahl an Modellen, die Sie ohne lange Anfahrtswege bequem an Ihrem Bildschirm vorfinden - die Internetboutique hat auch keine Ladenschlusszeiten. Sie können ganz in Ruhe stöbern, interessante Angebote studieren und Preise vergleichen; die Chance, ein echtes Schnäppchen zu erobern, ist nirgends so groß wie im Internet. Haben Sie dann einen oder mehrere Modelle in die engere Wahl genommen, verschaffen Ihnen ausführliche Warentests und unabhängige Kundenrezensionen einen guten Überblick über Stärken und Schwächen Ihrer Favoriten und erleichtern die Kaufentscheidung.

Für jedes Einsatzgebiet gibt es Roboter, suchen Sie sich ein Gerät, das mit seinen verschiedenen Stärken und Eigenschaften genau in Ihren Haushalt passt. Ein hochwertiges Markenmodell ist immer eine gute Wahl – sei es nun von iRobot Roomba, Philips, Ecovax, Kärcher, Moneual , Medion, Dyson, Kobold, Neato Botvac oder Samsung. Freuen Sie sich über einen enormen Zeitgewinn, lästiges Staubsaugen wird auf ein Minimum reduziert – fast wie bei den Heinzelmännchen. Und last, not least profitieren Sie in der Onlineboutique von exzellenten Liefer- und Umtauschbedingungen und einem stets freundlichen Kundenservice.

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